Blick auf das neue Rathaus in Künzelsau.

Realübung liefert wichtige Erkenntnisse für den Ernstfall

Hochwasserschutz entlang der Würzburger Straße in Künzelsau erfolgreich erprobt

Mehrere Einsatzfahrzeuge der KünWerke stehen während der Hochwasserschutzübung auf der Würzburger Straße.
Fahrzeuge der KünWerke während der Hochwasserschutzübung in der Würzburger Straße. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau.

Das Team der KünWerke hat gemeinsam mit den zuständigen Stellen eine Realübung zum Hochwasserschutz an der Würzburger Straße in Künzelsau durchgeführt. Ziel der Übung war es, die Abläufe im Ernstfall unter möglichst realistischen Bedingungen zu testen und die Einsatzbereitschaft der beteiligten Kräfte zu überprüfen.

Ausgangspunkt des Szenarios war ein angenommener Pegelstand des Kochers bei Kocherstetten von über 300 Zentimetern sowie angekündigte weitere Regenfälle. Um 8 Uhr wurden die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alarmiert. Bereits im Vorfeld waren unter anderem Polizei, Feuerwehr, Integrierte Leitstelle und der Citybus über die Übung informiert worden.

Im Verlauf der Übung wurden die vorgesehenen Hochwasserschutzeinrichtungen aufgebaut und in Betrieb genommen. Bis 9.45 Uhr waren sämtliche Maßnahmen umgesetzt. Zusätzlich wurde ein Stromausfall simuliert. Die dafür erforderlichen Notstromaggregate wurden angefordert und konnten bis 10.15 Uhr betriebsbereit eingesetzt werden. Anschließend erfolgte der Rückbau der Einrichtungen.

Mitarbeitende der KünWerke bereiten bei der Realübung Geräte und Hochwasserschutzeinrichtungen vor.
Das Team der KünWerke beim Aufbau der Hochwasserschutzeinrichtungen. Foto: Stadtverwaltung Künzelsau.

Die Übung zeigte, dass die Abläufe insgesamt gut funktionieren und die KünWerke für Hochwasserereignisse gut vorbereitet ist. Gleichzeitig konnten einzelne Optimierungsmöglichkeiten identifiziert werden, die nun ausgewertet und in die weitere Einsatzplanung einfließen.

„Regelmäßige Übungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Hochwasserschutzes. Sie helfen dabei, Abläufe zu überprüfen, mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten weiter zu verbessern. So können wir im Ernstfall schnell und koordiniert handeln“, betont Simone Mitsch, stellvertretende Leiterin der KünWerke.

Das Team der KünWerke bedankt sich bei allen beteiligten Organisationen und Mitarbeitenden für ihren engagierten Einsatz sowie bei den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis und ihre Rücksichtnahme während der Übung.