Blick auf das neue Rathaus in Künzelsau.

Neue Mieterin im medikün

Vertrag für Frühförderstelle und Inklusionscafé unterzeichnet

ein Herr und eine Dame sitzen am Tisch und unterschreiben Dokumente. Hinter ihnen stehen zwei Herren und eine Dame
Die Vertragspartner unterschreiben den Mietvertrag im Rathaus Künzelsau und besiegeln damit formal die Zusammenarbeit. Von rechts sitzend: Pfarrerin Sybille Leiß, Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Stiftung Lichtenstern und Erster Beigeordneter Ulrich Walter. Von rechts stehend: Alexander Elis, Leiters der Lichtensterner Werkstätten; Bürgermeister Stefan Neumann und Viktoria Gedenk, Leiterin der Frühförderstelle in Künzelsau.

Der Gesundheitscampus medikün in Künzelsau wächst weiter: Mit der Evangelischen Stiftung Lichtenstern aus Löwenstein konnte die Stadtverwaltung Künzelsau eine neue Mieterin gewinnen, die das Konzept des Hauses in besonderer Weise ergänzt.

Die Stiftung verlagert die bereits in Künzelsau in der Keltergasse bestehende Interdisziplinäre Frühförderstelle (IFF) in das ehemalige Krankenhausgebäude. Im ersten Obergeschoss mietet die Einrichtung rund 430 Quadratmeter dafür an. In der Frühförderstelle werden Kinder vom Säuglingsalter bis zum Schuleintritt mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen unterstützt und dabei die gesamte Familie begleitet. Angeboten werden medizinisch-therapeutische, pädagogische und psychologische Hilfen wie Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie – alles aus einer Hand. Das Angebot ist für Familien kostenlos.

Zusätzlich mietet die Stiftung im Erdgeschoss den Eingangsbereich sowie den ehemaligen Küchenbereich an. Im Eingangsbereich ist ein Inklusionscafé geplant – als offener Treffpunkt für Besucherinnen und Besucher, Familien, Mitarbeitende, Einwohnerinnen und Einwohner. Die ehemalige Krankenhausküche wird künftig als Vorbereitungs- und Lagerfläche genutzt werden. Zudem kann das Team der Evangelischen Stiftung Lichtenstern bei Bedarf die Bewirtung des künftigen Veranstaltungsbereichs übernehmen. Damit ist die Fläche im Erdgeschoss künftig vollständig vermietet.

Animation, die den Blick in das zukünftie Foyer im Erdgeschoss abbildet
Treffpunkt im Erdgeschoss: Das Inklusionscafé wird Besuchende des medikün im Eingangsbereich gastfreundlich empfangen. Grafik/Animation: blocher partners GmbH.

Die entsprechenden Arbeiten werden schnellstmöglich ausgeschrieben. Die Frühförderstelle und das Inklusionscafé werden voraussichtlich im Frühsommer/Herbst 2027 eröffnen.

„Mit der Frühförderstelle erweitern wir ein wichtiges Angebot für Kinder und Familien in der Region. Gleichzeitig möchten wir mit dem Inklusionscafé einen Ort der Begegnung schaffen, an dem Teilhabe und Miteinander selbstverständlich sind“, sagt Pfarrerin Sybille Leiß, Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Stiftung Lichtenstern. Sie freut sich über das große Engagement der Leiterin der Frühförderstelle in Künzelsau, Viktoria Gedenk und des Leiters der Lichtensterner Werkstätten, Alexander Elis, die mit ihren Angeboten ins medikün einziehen werden.

vier Herren und zwei Damen stehen nebeneinander
Vertrags- und Kooperationspartner, von links: Maik Weise, Dezernent für Umwelt, Ordnung und Gesundheit beim Landratsamt Hohenlohekreis; Erster Beigeordneter Ulrich Walter; Alexander Elis, Leiter der Lichtensterner Werkstätten; Viktoria Gedenk, Leiterin der Frühförderstelle; Pfarrerin Sybille Leiß, Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Stiftung Lichtenstern und Bürgermeister Stefan Neumann. Fotos: Stadtverwaltung Künzelsau.

Auch die Stadtverwaltung sieht in der Zusammenarbeit einen wichtigen Gewinn für den Gesundheitscampus medikün. „Das medikün vereint medizinische, soziale und gemeinschaftliche Angebote unter einem Dach. Dass künftig auch Unterstützung und Beratung für Menschen mit Behinderung und ihre Familien Teil dieses Konzepts sind, bedeutet einen großen Mehrwert für viele Menschen in unserer gesamten Umgebung “, betont Ulrich Walter, Erster Beigeordneter bei der Stadtverwaltung Künzelsau.

Mit der neuen Nutzung wird das medikün in seiner Rolle als moderner Gesundheits- und Begegnungsstandort für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und Generationen gestärkt.