Pressemitteilung

Rösleinsbergstraße in Künzelsau wird komplett saniert:


Auch Bernd Scheiderer, der Technische Leiter der KünWerke ist froh, dass nun gebaut werden kann und gibt bei einem Pressegespräch Anfang der Bevor die fast drei Meter tiefe Baugrube gegraben werden konnte, mussten bei den KünWerken aufwändige Planungsarbeiten gemacht und auch die alten Bestandsleitung ermittelt werden. Foto Stadtverwaltung KünzelsauWoche einen Einblick in die Ende Mai begonnenen Sanierungsarbeiten. Und in der Tat, vor Ort in Künzelsau zwischen Krankenhaus und Parkhaus, ist der Blick in die Baugrube in der Rösleinsbergstraße mindestens 2,70 Meter tief. An diesem tiefsten Punkt der gesamten Maßnahme hat die Firma Schwarz aus Stachenhausen in der vergangenen Woche mit dem Bau des Hauptkanals begonnen. Von dort ziehen die Vorarbeiter Philipp Mühleck und Michael Sturm mit ihrem Bautrupp den Kanal, die Wasser-, Gas- und Stromleitungen die Rösleinsbergstraße nach oben. „Alle Hausanschlüsse konnten vorher bereits gelegt werden“, so Bernd Scheiderer. Um die Gärten und Anlagen der privaten Grundstücke so wenig wie möglich zu beschädigen, wurden die Leitungen, die die Gebäude mit den Leitungstrassen in der Straße verbinden, überwiegend unterirdisch im Spühlbohrverfahren gemacht.
 
Vorarbeiter Philipp Mühleck und Michael Sturm informieren Bernd Scheiderer und Bürgermeister Stefan Neumann über den Bauverlauf. Foto Stadtverwaltung Künzelsau„Bei all den Maßnahmen, wo wir die Straßen aufmachen, ziehen wir Leerrohre für Breitband ein“, erklärt Bürgermeister Stefan Neumann. „Auch wenn der Hauseigentümer zunächst gar keinen Anschluss benötigt.“ Damit sind die Voraussetzungen für einen problemlosen späteren Anschluss an das Glasfasernetz geschaffen. In einem ersten Schritt wurden so bereits Leerrohre im Bereich Oberer Bach und Gaisbacher Straße verlegt. Dort musste nach dem Mai-Unwetter im Jahr 2016 grundlegend saniert werden. Vertragspartner der Stadt ist Netcom. „Wir erleben leider, dass Netzbetreiber, nicht mehr wie früher, ihre Leitungen mitverlegen. Deshalb haben wir vor Jahren beschlossen, dass wir unser eigenes Netz ausbauen und dann nach Betreibern suchen.“ Bürgermeister Stefan Neumann ist es wichtig, dass die Stadt diese Infrastruktur in Händen hält und ein Konzept dafür vorliegt. Weil sich Netzbetreiber finanziell beim Ausbau dieser Infrastruktur zurückhalten, übernimmt die Stadtverwaltung auch diese Kosten – die für die Rösleinsbergstraße knapp sechsstellig sein dürften, schätzt Bernd Scheiderer. „Wenn wir nicht bereit sind das zu investieren, werden die Einwohner nie einen schnellen Internetzugang haben oder er rückt zumindest weit in die Ferne.“
 
Vor Ort: Pressevertreter, Bürgermeister, Technischer Leiter der KünWerke und Mitarbeiter der Baufirma Schwarz aus Stachenhausen auf der Baustelle in der Rösleinsbergstraße in Künzelsau. Fotos Stadtverwaltung KünzelsauFür den Ausbau der Rösleinsbergstraße sind zirka 2,57 Millionen Euro veranschlagt und weitere 1,3 Millionen Euro für die Arbeiten in den Straßen Obere Sonthalde und Am Künsbach – insgesamt somit 3,878 Millionen Euro.
 
Voraussichtlich im Frühjahr 2020 wird die Rösleinsbergstraße fertig. In einem zweiten Abschnitt erfolgt im Anschluss die Sanierung der Straßen Am Künsbach (oberer Bereich) und Oberer Sonthaldenweg. Der Gemeinderat wird im Rahmen seiner Haushaltsklausur im Herbst beraten, welche Straßen in den Folgejahren saniert werden sollen und auch können. „Die Morsbacher Straße wurde nach hinten geschoben, weil die Sporthalle des Schlossgymnasiums saniert wird.“ Das will man abwarten, erklärt Bürgermeister Stefan Neumann. Die Ausbauplanungen für die Sanierung der Morsbacher Straße und der Hölderinstraße sind erarbeitet. Wenn die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen und die Grundsatzentscheidungen im Gemeinderat getroffen sind, kann auch dort ausgebaut werden.

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