Pressemitteilung

Mit Stolpersteinen an früher in Künzelsau lebende Juden erinnern


Um dieses finanzieren zu können, wird für jeden Stein je ein zahlender Pate gesucht, der die Kosten von jeweils 120 Euro übernimmt.

Gunter Demnig ist der Künstler, der auf die Idee kam. Er hat die Erinnerungsmale entworfen, die in vielen Städten schon im Straßenpflaster eingefügt wurden. Insgesamt sind es weit über 70.000 Stück. Mit nationalen und internationalen Auszeichnungen wurde der Kölner Künstler für sein Engagement belohnt. Er wird auch dieses Mal die Steine in Künzelsau verlegen.

In der Vergangenheit wurde mit den Stolpersteinen hauptsächlich an jüdische Getreide- und Viehhändler erinnert. Nun stehen noch die Familien Adler und Stern aus, die als Versorger ihrer Glaubensangehörigen mit koscheren Lebensmitteln, mit rituell reinen Produkten als Metzger und Bäcker tätig waren. Auch die Lehrerswitwe Wissmann wird bedacht, deren Mann einst der erste Künzelsauer Gemeinderat jüdischen Glaubens war.

Interessierte Paten können sich bei Stefan Kraut von der Stadtverwaltung Künzelsau melden. Kontakt: Stefan.Kraut@Kuenzelsau.de , Telefon 07940 129-117.

  • Stadtverwaltung Künzelsau
  • Stuttgarter Straße 7,  74653 Künzelsau,  Tel.: 07940 129-0,  info@kuenzelsau.de