Pressemitteilung

Ausstellung „Ende aller Hoffnungen??? Künzelsau nach dem ersten Weltkrieg“ im Stadtmuseum Künzelsau
Im Rahmenprogramm finden zwei Vorträge statt


Zahlreiche Besucher zeigten sich begeistert über die vielen Details aus der Stadtgeschichte, wie trotz Wirtschaftskrisen in den „Golden Twenties“ doch so viel positive Entwicklungen stattfanden.
Bis einschließlich 17. Februar 2019, mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr kann die Schau bei freiem Eintritt im Museum, Schnurgasse 10 inmitten der Künzelsauer Altstadt bei freiem Eintritt besichtigt werden.
Zuvor wird Stefan Kraut in seinem Vortrag „Gegen hamsternde Kurgäste – Künzelsaus Bevölkerung um 1919“ die kriegsbedingten Umwälzungen in der Künzelsauer Gesellschaft darlegen: Erstmals durften Frauen wählen, Ladengeschäfte waren ohne Inhaber, Großstädter suchten das Kochertal auf, um Lebensmittel zu hamstern – dies sind nur einzelne Aspekte. Am Mittwoch, 30. Januar 2019 um 19 Uhr findet die Veranstaltung statt.
Einen weiteren Vortrag über „Nullen wie Froschlaich – die Hyperinflation“ hält Claus Brümmer am Donnerstag, 14. Februar 2019 um 19 Uhr im Stadtmuseum. Der Titel leitet sich vom Dichter Hermann Lenz ab, der das Erschrecken über die immer länger werdenden Preisangaben in den Künzelsauer Schaufenstern schildert. Die deutsche Inflation von 1914 bis November 1923 war eine der radikalsten Geldentwertungen in großen Industrienationen. Sie entstand durch die Kriegskosten und Reparaturforderungen; die wirtschaftspolitischen Details erläutert der Referent.
Zu beiden Vorträgen beträgt der Eintritt fünf Euro. Um Anmeldung bei der Volkshochschule Künzelsau, Telefon 07940 92190 wird gebeten. Die Veranstaltungen sind Kooperationen der Stadtverwaltung Künzelsau mit der Volkshochschule und dem Verein Stadtgeschichte.

  • Stadtverwaltung Künzelsau
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