Pressemitteilung

Volkstrauertag in Künzelsau
Das Große beginnt im Kleinen


Kriege und Gewalt sind auch heute noch eine traurige und erschreckende Tatsache in vielen Teilen der Welt.
 
Bürgermeister Stefan Neumann stellte in seiner Ansprache den Bezug zur Gegenwart her. „Wir führen heute die Tradition des gemeinsamen Gedenkens an die Opfer von Krieg und Gewalt fort“, sagte er. „Wir setzen damit gemeinsam ein Zeichen für die Solidarität zwischen den Menschen und die Hoffnung auf Frieden, die wir niemals aufgeben dürfen. Der Volkstrauertag hat nichts an Aktualität verloren“, betonte er. „Kriege, Terrorismus und Gewalt sind auch heute noch in vielen Ländern präsent. Was können wir als Einzelne für den Frieden tun? Wählen gehen. Aber nicht nur das. Toleranz, Freiheit und Frieden beginnt in uns in unserem Handeln im Alltag, unserem Verhalten anderen Menschen gegenüber. Das Große beginnt im Kleinen und zieht von hier aus Kreise in die Welt.“
 
Theresia Hackmann, 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderates St. Paulus, las als Vertreterin der katholischen Kirchengemeinde den Psalm 27 und appellierte damit an die Zuversicht des Glaubens. „Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?“ Im gemeinsamen Gebet richtete auch Dr. Friedemann Richert, Dekan der evangelischen Kirchengemeinde, den Blick auf die Opfer von Krieg und Gewalt. „Wir Gedenken der Opfer der Kriege in der Vergangenheit und heute.“ Nicht nur den Frieden zwischen Staaten sondern auch den Frieden zwischen den Religionen bezog er in seine Bitten mit ein.
 
Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkfeier durch die Stadtkapelle Künzelsau und den Männerchor aus Garnberg und Künzelsau. Gemeinsam legten Bürgermeister Stefan Neumann, Theresia Hackmann und Dekan Dr. Richert einen Kranz am Ehrenmal für die Opfer der Weltkriege nieder.

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