Pressemitteilung

„Künzelsau - I can hear you loud an clear“ - Alexander Gerst erzählt Schülern von seiner Arbeit in der ISS


Sie hatten die Gelegenheit, dem ESA-Astronauten per Funk Fragen zu stellen. Gut gelaunt beantwortet der in Künzelsau aufgewachsene Astronaut die Fragen und ist dank der hervorragenden Arbeit und technischen Ausrüstung der Funkamateure aus Hohenlohe und Heilbronn bestens zu verstehen. Am 6. Juni 2018 ist er zu seiner zweiten Mission horizons ins All aufgebrochen. Gleich zu Anfang lässt der in Künzelsau aufgewachsene Astro-Alex die rund 1.000 Schüler wissen: „auf dem Hof Eurer Schule, der Georg-Wagner-Schule habe ich das Radfahren gelernt.“ Ob er die Auswirkungen des Jahrhundertsommers sehen kann und, was gegen den Klimawandel getan werden müsste, fragt Nala. Nach Problemen beim Schlafen in der Schwerlosigkeit erkundigt sich Lucy. Jennifer spricht den beengten Raum in der ISS an und, ob es auch einmal Streit gibt unter den Astronauten. Im Gespräch mahnt Alexander Gerst einmal mehr den sorgsamen Umgang mit den unserer Erde und den natürlichen Ressourcen an und ruft die Schüler auf, dazu ihre eigenen Ideen einzubringen und zu verwirklichen. Wenn er seine beiden Missionen zusammenrechnet war er fast ein Jahr im All. „Und wir hatten noch nie ein einziges Mal Streit.“ Mit Toleranz käme gar kein Streit auf. „Das ist auch eine Nachricht, die ich gerne wieder mit nach Hause bringen würde. Dass wir hier oben Freunde sind, obwohl wir von drei unterschiedlichen Nationen kommen. Und ich denke, wenn wir das können, dann können die Leute am Boden das auch. Wenn sich jeder etwas anstrengt, dann könnten wir wesentlich friedlicher leben auf unserem Planeten.“ Schlafen könne er „wie ein Baby“, besser als bei seiner ersten Mission. Bevor die Funkverbindung nach knapp zwölf Minuten abbricht, schicken die über 1.000 Menschen im CARMEN WÜRTH FORUM einen donnernden Applaus als Dankeschön für das besondere Gespräch durchs Mikrophon zur ISS.
 
 
 
Interessante Fragen hatten die Schüler bereits vor Monaten bei der zuständigen ARISS-Organisation eingereicht. Mit dem Funker Matthias Bopp konnten sie den Ablauf des Funkkontakts proben. Rektoren und Lehrer haben das umfangreiche Antragsverfahren und die Veranstaltung im CARMEN WÜRTH FORUM gemeinsam mit der Stadtverwaltung Künzelsau gemanagt. Viel Interessantes über die Arbeit in der ISS hat DLR-Missionsmanager Volker Schmid beigesteuert und gekonnt durch das Programm geführt. „Es war eine klasse Veranstaltung.“ Ein großes Kompliment machte Bürgermeister Stefan Neumann den Funkamateuren, die den Funkkontakt mit Alexander Gerst und der ISS hergestellt haben und allen Beteiligten, die eine kurzweilige Bühnenshow rund ums Thema Raumfahrt präsentiert haben. Den richtigen Sound haben die Schulbands des Ganerben-Gymnasiums und der Freien Schule Anne-Sophie geliefert. Das CARMEN WÜRTH FORUM mit seinem Team hat eine grandiose Kulisse zur Verfügung gestellt. Der ARISS CALL war eine Kooperation der genannten Schulen mit der Adolf Würth GmbH & Co.KG, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, dem Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC) Ortsverband Hohenlohe P 33 und Ortsverband Heilbronn P05, der experimenta Heilbronn und der Stadtverwaltung Künzelsau.

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