Pressemitteilung

Die Kirche bleibt im Dorf
Filmkomödie in der Stadthalle Künzelsau


Die Württembergische Landesbühne Esslingen (WLB) präsentiert am Donnerstag, 15. November 2018 in der Künzelsauer Stadthalle eine freche und turbulente Romeo-und-Julia-Variation. Liebevoll werden die Eigenheiten der schwäbischen Seele auf die Schippe genommen.
 
Oberrieslingen und Unterrieslingen liegen mitten im Herzen Schwabens. Doch die ländliche Idylle trügt, denn die Dörfer streiten seit dem Mittelalter um den Friedhof und die Kirche, die sie sich gemeinsam teilen. Einen Ausdruck findet die herzliche Feindschaft in einem Schlagloch, das genau auf der Ortsgrenze liegt. Rund um die Beerdigung von Oma Häberle brodelt der ewige Streit einmal mehr auf und spitzt sich zu, als ein reicher Amerikaner die Kirche für sagenhafte fünf Millionen kaufen möchte. Da es unter den jungen Leuten der beiden verfeindeten Dörfer skandalöser Weise amouröse Verbindungen zu geben scheint, bleibt das unmoralische Angebot nicht lange geheim. Während die Oberrieslinger schnelles Geld wittern, ist für die Unterrieslinger klar: Die Kirche bleibt im Dorf!
 
Musik von Grachmusikoff / Schwoißfuaß
An der WLB kommt „Die Kirche bleibt im Dorf“ mit ebenso zünftiger wie rockiger Livemusik zur Uraufführung. Unter der Leitung von Oliver Krämer sorgt eine vierköpfige Band (Posaune / Tuba, E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug), mit Musik aus dem Repertoire der oberschwäbischen Rockband Grachmusikoff, für einen rockigen Sound. Das Programm enthält Klassiker wie zum Beispiel „Oinr Isch Emmer Dr Arsch“. Die ausgewählten Lieder, die mal auf die Situationen der Figuren eingehen, mal Stimmungen aufnehmen oder Atmosphären aufgreifen, werden vom Ensemble selbst gesungen.
 
Regie: Christine Gnann / Bühne und Kostüme: Judith Philipp /Musikalische Leitung: Oliver Krämer / Dramaturgie: Stephanie Serles
 
Besetzung: Gottfried Häberle (Reinhold Ohngemach), Maria, seine Tochter (Elif Veyisoglu), Christine, seine Tochter (Sofie Alice Miller), Klara, seine Tochter (Nina Mohr), Elisabeth Rossbauer (Sabine Bräuning), Karl, ihr Sohn (Felix Jeiter), Peter, ihr Sohn (Tobias Strobel), Pfarrer Schäuble (Peter Kaghanovitch), Howard / Rolf (Frank Ehrhardt), Dieter / Harald (Christian A. Koch) sowie Rolf Dilger, Oliver Krämer, Rubin, Florian Seeger / Ulrich Röser / Fabian Beck (Musik).
 
Die Aufführung in der Stadthalle Künzelsau beginnt um 19.30 Uhr. Einlass Stadthalle ist um 18.30 Uhr. Bereits um 18.45 Uhr findet eine Einführung statt.
 
Eintrittskarten gibt’s für 14 Euro, ermäßigt neun Euro bei Tabakwaren Brückbauer, Telefon 07940 2721 und der Stadtverwaltung Künzelsau, Renate Kilb, Telefon 07940 129-121, E-Mail renate.kilb@kuenzelsau.de sowie an der Abendkasse.
 
Weitere Informationen gibt es auf der städtischen Internetseite www.kuenzelsau.de/kulturprogramm.

  • Stadtverwaltung Künzelsau
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