Pressemitteilung

Ein Weltkriegsschicksal: Staatsgast in Frankreich


Der Eintritt beträgt fünf Euro.
 
Der gebürtige Künzelsauer, nennen wir ihn mit seinem Alias „Alfred Kant“ verließ seinen Geburtsort Künzelsau, fuhr die Nordsee hinunter, den Atlantik und blieb für längere Zeit in Casablanca, Marokko. Dann brach der Krieg aus – die Odyssee ging weiter, bis er jäh von den Franzosen aufgehalten wurde. Diese nahmen ihn prompt als Gast in ihre Gefängnisse auf, erst in den letzten Tagen 1919 wurde er frei gelassen. Seine Familie besitzt etliche Erinnerungsgegenstände an diese Reise, einzelne sind aktuell in dem Museum ausgestellt.
 
Vielen Familien blieben von diesem Krieg Andenken, angenehme wie unangenehme – eine kleine Auswahl wird im Stadtmuseum Künzelsau gezeigt. Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung „Ende aller Hoffnungen?? Künzelsau nach dem Ersten Weltkrieg“ statt. Sie kann von mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt im Stadtmuseum Künzelsau in der Schnurgasse 10 besichtigt werden.

  • Stadtverwaltung Künzelsau
  • Stuttgarter Straße 7,  74653 Künzelsau,  Tel.: 07940 129-0,  info@kuenzelsau.de