Pressemitteilung

Grundlagen für Entwicklung und Wachstum geschaffen


Für seine zweite Amtszeit als Bürgermeister von Künzelsau wurde Stefan Neumann am vergangenen Freitag, 20. Juli 2018, verpflichtet. Fanfaren der städtischen Jugendmusikschule begrüßen die Gäste, darunter auch eine Delegation aus der ungarischen Partnerstadt Marcali, im großen Saal des Rathauses, bevor Christian Freiherr von Stetten ans Rednerpult tritt. Als stellvertretender Bürgermeister eröffnet er die festliche Sitzung im großen Saal des Rathauses und geht auf die besondere Stellung des Stadtoberhauptes ein. Mit seinem direkt gewählten Mandat habe der Bürgermeister Stimmrecht, das entscheidend sein könne. „Das Landratsamt hat die Bürgermeisterwahl bestätigt“, gratuliert Freiherr von Stetten dem neuen und alten Bürgermeister: „Dass die Bürger mit Ihrer Arbeit zufrieden waren, zeigt das hervorragende Wahlergebnis.“ Die formale Verpflichtung übernimmt der ältere der beiden ehrenamtlichen Bürgermeister-Stellvertreter Martin Probst. Er gibt Stefan Neumann für die neue achtjährige Amtszeit und Fortsetzung seiner Arbeit gute Wünsche mit auf den Weg.
 
Bürgerbeteiligung: „Wir wollen und werden Sie fragen“
Begleitet von seiner Familie ist Stefan Neumann zur Verpflichtung für eine zweite Amtszeit ins Rathaus gekommen. Bei ihr bedankt er sich, nachdem er allen Wählern dankt, dass sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben. Bei den 17 Veranstaltungen während der Wahlzeit habe er genug Gelegenheit gehabt ins Gespräch zu kommen. „Die Ergebnisse dieser Gespräche“, so Bürgermeister Stefan Neumann, „werden in meine Aufgaben und Ziele einfließen. 87,4 Prozent sind ein klarer Vertrauensbeweis, der stärkt. Ich nehmen die Aufgabe mit Demut an und will mit meiner ganzen Kraft und meinem ganzen Herzen meinen Teil zur positiven Weiterentwicklung unserer schönen Stadt beitragen.“ Und, er lädt die Künzelsauer ein, sich einzubringen, ihren Teil beizutragen. Das sei schon bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2018 möglich. Kandidaten würden gesucht. Der Gemeinderat verabschiede jedes Jahr aufs Neue Millionenhaushalte und stelle damit die Weichen für die Zukunft der Stadt. Die Stadträte leisten mit ihrem Ehrenamt eine großartige Aufgabe für die Stadt und investieren einen Teil ihrer Freizeit, bedankt sich der Stadtchef für die gute Zusammenarbeit. Auch die Beteiligung der Bürger, wie bei den Workshops zu Stadt- und Ortskernsanierungen und im Entwicklungsprozess „Künzelsau 2025“  will Bürgermeister Stefan Neumann weiterführen und kündigt an, „wir wollen und werden Sie fragen“.
 
„Wir sind für die Bürger und Unternehmen da und nicht umgekehrt“
Für eine „super Leistung“ sagt Stefan Neumann seinen Mitarbeitern und seiner Führungsmannschaft danke und hält fest: „Bei allen Gefahren und Herausforderungen, die es sicherlich gibt, können wir doch auch positiv nachvorne blicken und Zukunft gestalten.“ Bei der aktiven Gestaltung des Umfeldes für Bürger und Unternehmen, bleibe Bildung ein Nr.-1-Thema. Nicht nur als Standort für Schulen und die Hochschule, insgesamt solle Künzelsau in den nächsten Jahren wachsen. „Die Grundlagen sind in den vergangenen Jahren geschaffen worden“, so Stefan Neumann. Er nennt in diesem Zusammenhang die neuen Baugebiete, die Innenentwicklung der Stadt, Wohnungen, die neu entstanden sind und noch entstehen. Als „eine Chance für Generationen“, begrüßt er den Städtebaulichen Wettbewerb, der neue Ideen und Ansätze für den Stadteingang und einen Neubau des Landratsamts entwickeln soll. Die Zukunft der Unternehmen sichern, den Gewerbebetrieben Heimat bleiben und Unternehmensgründungen forcieren, sind weitere Themenbereiche, die sich Stefan Neumann für die Zukunft vornimmt. Die leistungsfähige Digitalisierung der Stadtverwaltung und der Ausbau des eigenen Glasfasernetzes in der Stadt unterstreichen das Motto, das der Bürgermeister für die Stadtverwaltung benennt: „Wir sind für die Bürger und Unternehmen da und nicht umgekehrt.“ Auch deshalb werde das Bürgerbüro weiter gestärkt, obwohl es bereits „Deutschlands beste Öffnungszeiten“ bietet. Die Vorzüge von Künzelsau und der Region stärker nach außen zu tragen, sei der Anspruch des Netzwerks Hohenlohe plus. Hohenlohe brauche Fachkräfte und müsse für eine gute Entwicklung der Unternehmen dafür werben.
 
„Künzelsau ist eine tolle Stadt, in der man sich wohlfühlen, in der man lernen kann und in der man eine gescheite Arbeit und auch sonst genug Beschäftigung finden kann“, schließt Bürgermeister Stefan Neumann seine Rede. „Ich bin sehr stolz, dass ich mich weitere acht Jahre – gemeinsam mit Ihnen allen – für diese Stadt einbringen kann.“

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