Pressemitteilung

Stolpersteine zur Erinnerung: Jüdische Geschichte erfahrbar machen


Gunter Demnig ist der Künstler, der auf die Idee kam. Er hat die Erinnerungsmale entworfen, die in vielen Städten schon im Straßenpflaster eingefügt wurden. Insgesamt sind es über 49.000 Stück. Mit nationalen und internationalen Auszeichnungen wurde der Kölner Künstler für sein Engagement belohnt.
 
Er selbst greift zur Kelle und verlegt jeden Stein persönlich. Am Montag um 14.30 Uhr beginnt er in der Keltergasse 17 und endet seine Runde gegenüber dem neuen Rathaus, auf der Stuttgarter Straße. Dafür sind drei Stunden vorgesehen. Angelaufen werden auch die Keltergasse 47, Hauptstraße 74, Schloßplatz 11 und die Schnurgasse 6. Schüler, Paten und andere Beteiligte geben an jedem Standort Erläuterungen oder lesen dokumentarische Texte vor.
 
Am ersten Verlegungsort wird auch Bürgermeister Stefan Neumann dabei sein. Er förderte das Projekt von Anfang „Wir unterstützen die Aktion und bringen sie ins Bewusstsein.“
 
Die Stadt Künzelsau lädt um 19 Uhr in das Foyer des Neuen Rathauses ein. Bürgermeister Neumann wird ein Grußwort sprechen. Dann erläutert Matthias Schneider, Lehrer am Ganerbengymnasium, die Verlegaktion. Anschließend erzählt Gunter Demnig von seiner Idee der „Stolpersteine“ und von seinen Erfahrungen dabei. Alle Interessierten sind hierzu recht herzlich eingeladen.

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