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Aktuelles

Welcome-Party Alexander Gerst am 9. Mai


Genau wie beim Live Call im September 2014, soll auch diese Party im Gedächtnis der Besucherinnen und Besucher bleiben. Eine Besonderheit wird sein, dass nicht nur der Astronaut Alexander Gerst als Gast begrüßt werden kann, sondern auch der russische Kosmonaut Maxim Suraev sowie der NASA-Astronaut Reid Wiseman. Beide werden von der Europäischen Raumfahrt Agentur (ESA) zur Europa-Tour eingeladen. Mit ihnen verbrachte Alexander Gerst die Zeit im All und gemeinsam touren die drei Astronauten derzeit durchs Land. Die Gruppe macht dabei auch einen Stopp in Künzelsau – in der Heimatstadt von Alexander Gerst. Die Veranstaltung wird für die gesamte Öffentlichkeit zugänglich sein: alle Künzelsauer, Weltraumbegeisterte und Astro-Alex-Fans sind willkommen. Dies ist ein einmaliges Ereignis für die Stadt Künzelsau und freut Bürgermeister Stefan Neumann: „Besonders gespannt sein darf man wieder auf ein hochkarätiges Programm, mit viel Wissenswertem rund um das Leben im All und den spannenden Experimenten auf der ISS“. Die Vorbereitungen laufen derzeit auf Hochtouren. Genauere Informationen zum Ablauf gibt es in den kommenden Wochen auf www.kuenzelsau.de/gerst.
 
Alexander Gerst wird Ehrenbürger von Künzelsau
Im Rahmen einer feierlichen Gemeinderatssitzung wird Alexander Gerst an diesem Tag auch das Ehrenbürgerrecht der Stadt Künzelsau verliehen. Der Beschluss des Gemeinderats wurde hierzu bereits im November 2014 gefasst. „Wir freuen  uns auf  die Begrüßung und Ehrung von Alexander Gerst. Gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und der ESA bereiten wir ein großes Fest vor.“ so Bürgermeister Neumann.
 
Rückblick:
Live aus dem All nach Künzelsau

Die Künzelsauer Hauptstraße wurde am 4. September 2014 zum Meer aus blauen Luftballons, als die Besucher auf den Beginn des Live Calls zur internationalen Raumstation ISS warteten. Die Möglichkeit, das direkte Gespräch mit dem Künzelsauer Astronauten Alexander Gerst zu erleben, lockte rund 5.000 Besucher in die Hauptstraße oberhalb des alten Rathauses. Alexander Gerst begrüßte die Zuschauer selbst ganz begeistert und freute sich über den Kontakt mit der Heimat. Von seinen Eindrücken aus der ISS gab er ein interessantes Bild. Gerne beantwortete er die Fragen, die von der Bühne am alten Rathaus an ihn gerichtet wurden. "Welche Planeten kann man von der ISS aus sehen?" wollte die die achtjährige Annabelle wissen. "Welche Zeit habt ihr dort oben?" interessierte den Bundestagabgeordneten Christian Freiherr von Stetten. Die Gesprächszeit mit Alexander Gerst verging im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug.
 
Willkommen zurück auf der Erde

Große Freude und Erleichterung in Künzelsau: Der Künzelsauer ESA-Astronaut Alexander Gerst ist nach fünfeinhalb Monaten im All wieder zurück auf der Erde. Der 38 Jahre alte Geophysiker und Flugingenieur landete sicher am 10. November 2014, nach dreieinhalb Stunden Flugzeit an Bord eines russischen Sojus-Raumschiffs um 4.58 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (9.58 Uhr Ortszeit) in der kasachischen Steppe, rund 100 Kilometer von der Stadt Arkalik entfernt.
 
Bundesverdienstkreuz für Alexander Gerst
Am 13. Januar 2015 hat Bundespräsident Joachim Gauck im Schloss Bellevue in Berlin Alexander Gerst das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Bundespräsident Gauck hat die Bedeutung von Gersts „BlueDot“-Mission auf der Internationalen Raumstation (ISS) hervorgehoben. Gerst hat 166 Tage ein umfangreiches Wissenschaftsprogramm aus den Bereichen Physik, Biologie, menschliche Physiologie und Strahlungsforschung absolviert und im All über 100 Experimente durchgeführt.
 
Mission „Blue Dot“
Alexander Gerst ist 1976 in Künzelsau geboren und hat seine Jugendzeit hier verbracht. Viele Menschen in Künzelsau und der Region kennen ihn persönlich und fühlen sich ihm verbunden. Am 28. Mai 2014 startete der ESA-Astronaut an Bord eines Sojus-Raumschiffes vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur Internationalen Raumstation ISS. Sechs Monate verbrachte der in Künzelsau aufgewachsene Gerst als Wissenschaftsastronaut und Flugingenieur im Rahmen der ISS-Expeditionen im All. Seine Rückkehr endete am 10. November 2014.

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