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Sehenswürdigkeiten

Das 1522 errichtete Gebäude war bis 1989 Sitz der Stadtverwaltung. Daneben enthielt es weitere Einrichtungen und Behörden: Markthalle, Notariat, Krankenkasse etc.. Das Gebäude wurde mehrfach renoviert und umgebaut. Heute ist dort die Stadtbücherei untergebracht. Der Alte Ratssaal kann für Feste und Veranstaltungen gemietet werden.
Die vermutlich im 13. Jahrhundert erbaute Burg wurde 1803 an bürgerliche Familien verkauft. Durch den Einsturz des Bergfrieds 1822 und einen Brand 1847 ist die alte Substanz nur noch in Ansätzen erkennbar. Bei Wiederaufbauten wurden auf der Burgmauer mehrere einzelne Wohnhäuser errichtet.
Keltergasse 63
Am Türsturz des ehemaligen Pfarrhauses befindet sich eine Gedenkinschrift an den Erbauer Carl Ludwig Graf von Hohenlohe. Hermann Lenz, 1913 in Stuttgart geboren, lebte die ersten Kinderjahre bis 1924 in Künzelsau, wo sein Vater Lehrer war. Seine Erinnerungen verarbeitete er in verschiedenen Romanen, vor allem in „Verlassene Zimmer“. Das Haus wird heute als privates Wohnhaus genutzt.
Scharfengasse 12
Das in den Jahren 1988/89 an der Stelle einer früheren Scheuer erbaute Gebäude wird seither als Museum genutzt, vor allem um die Künstlerfamilie Sommer darzustellen. Am Originalplatz, außen am Gebäude, sieht man die Replik eines Atlanten. Das Original befindet sich im Museum. Der Träger ist der Förderverein Künstlerfamilie Sommer und die Stiftung Würth. 
Hauptstraße 54
Ein sehr schönes Beispiel für den Erwerb von Reichtum durch Gewerbefleiß ist das ehemalige Wohnhaus der Rotgerber Kneller. Die Bildhauerarbeiten, vor allem die reiche Holzvertäferung im Inneren, wird der Künstlerfamilie Sommer zugeschrieben.
Bereits vor 900 Jahren stand an dieser Stelle eine Kirche, welche in den folgenden acht Jahrhunderten immer wieder vergrößert wurde. Im Inneren der Kirche befindet sich eine Kanzel von Leonhard Kern (1617), das Triumphkreuz von Johann Jacob Sommer (1704), und ein Orgelprospekt von Johann Andreas Sommer (1766)
Schnurgasse 16
Der Komburger Bau - ein Ganerbenhaus. Das Kloster Komburg war seit dem späten Mittelalter mit Unterbrechungen bis 1719 Miteigentümer an Künzelsau. Das Haus wird heute als privates Wohnhaus genutzt. 
Keltergasse 47
Als großbürgerliches Wohnhaus 1596/97 errichtet. Später gehörte es dem Erzbistum Mainz. Dieses besaß auch Anteile an Künzelsau und zählte somit zu den Ganerben. Heute ist an dieser Stelle ein etwas versetzter Neubau mit der Fassade des alten Gebäudes, der als Wohn- und Geschäftshaus genutzt wird
Schnurgasse 26
Dieses Tor ist das letzte erhaltene von drei früheren Stadttoren. 1525 erstmals erwähnt, sperrte es die Kochertalstraße nach Hall. Ab 1822 wurde es für wenige Jahre als Gefängnis genutzt.  
Stuttgarter Straße 7
In dem 1989 fertiggestellten Rathaus sind die Stadtverwaltung und das Notariat untergebracht. Mit diesem Gebäude wurde die Sanierung „Altstadt Süd“ abgeschlossen und ein dominanter Stadteingang geschaffen.
Kirchplatz 5
Dieses Gebäude wurde von einem Pfarrer um 1650 als Ruhesitz erbaut. Aufgrund dessen verwandtschaftlicher Beziehungen zur Reichsstadt Hall erhielt das Wohnhaus ein Äußeres wie die dortigen Patrizierhäuser - nur kleiner. Das Haus wird heute als privates Wohnhaus genutzt.
Ein Kleinod unter den Hohenloher Dorfkirchen. Die während der Gegenreformation unter den Würzburger Fürstbischöfen erbaute Kirche erhielt im 18. Jh. eine sehenswerte Barockausstattung. Bedeutende plastische Werke schuf Andreas Sommer. Das als Kopie vorhandene Altarkreuz von 1120 ist eines der bedeutensten Werke der romanischen Bronzekunst in Süddeutschland.
Hier findet man Mauerreste eines früher festen Hauses, welches möglicherweise Sitz der legendären Mechthild vom Stein, um 1090, war. Bereits im 14. Jahrhundert war es nur noch eine Ruine.
Schloßplatz 3
Dieses Schloß diente als Sitz des Ortsadels seit dem ausgehenden Mittelalter. Um 1678 wurde es abgebrochen und unter Graf Johann Ludwig von Hohenlohe neu errichtet. Nach zehn Jahren war es nur noch eine temporäre Residenz des Grafen- und Fürstenhauses. Im Jahre 1873 entstand hier eine Einrichtung eines Lehrerseminars. Seither wurde es als Bildungsanstalt und heute als Gymnasium mit Internat genutzt.
Die stauferzeitliche Burganlage wurde durch Bauten der Renaissance und des Barock erweitert. Seit über 900 Jahren ist sie Sitz der Herren von Stetten. Besonders sehenswert ist die Burgkapelle auf einem ehemaligen Wehrturm.
Schulstraße 8
Das 1937 eingeweihte Gebäude ist ein Geschenk des in Südamerika reich gewordenen Konsuls Otto Uebele an seine Vaterstadt. Er hatte sein Geld vor allem mit dem Kaffeegroßexport aus Brasilien verdient. Das Gebäude wurde 1990/92 renoviert und modernisiert.
Konsul-Uebele-Straße
Der 1986 errichtete Gedenkstein erinnert an die jahrhundertealte Geschichte jüdischen Lebens in unserer Stadt, das mit dem zweiten Weltkrieg abrupt endete. In der Nähe stand die Synagoge, die 1938 ein Opfer der Flammen wurde.
Oberamteistraße 20
Errichtet durch Friedrich Beyer in den Jahren 1871 bis 1895 in mehreren Abschnitten. Die Pläne zum Gebäude stammen vom Bruder des Bauherrn, August von Beyer. Dieser, gebürtiger Künzelsauer, vollenderte das Ulmer Münster.
Langenburger Straße 1
An der Stelle der früheren Wolfgangskapelle 1874/75 nach Plänen des August von Beyer gebaut. Bauherr war der als Metzger in England reich gewordene Georg Heinrich Schüssler, der hier seinen Ruhestand verlebte.
Auf dem Wartberg, südöstlich der Kernstadt befindet sich der Wartturm. Er soll der Überlieferung nach von den Künzelsauer Bürgern 1488 erbaut worden sein. In der sog. „Tierberger Fehde“ zwischen Stetten und Hohenlohe diente er damals zum Schutze der Stadt vor den kriegerischen Auseinandersetzungen.
Schloßplatz 9
Seit 1642 beherbergte Künzelsau eine der großartigsten Künstlerfamilien im süddeutschen Barock. Von 1667 bis 1785 hatten vier Generationen der Bildhauer Sommer ihre Wohnung und Werkstatt in diesem Haus. Unzählige Kunstwerke sind aus ihm hervorgegangen, u. a. Steinfiguren, Prunkmöbel, Altäre und Kruzifixe.
Nachdem über 75 Jahre das Haus die Polizei beherbergte, nahm hier 2003 das Hotel-Restaurant Anne-Sophie seinen Betrieb auf. Es bietet Menschen mit Behinderung die Chance, eine qualifizierte Beschäftigung auszuüben.
Scharfengasse 6
Von diesem 1710/11 erbauten Amtshaus aus verwalteten die Beamten des Bistums Würzburg dessen Besitz in und um Künzelsau. Hier zogen sie die Steuern ein, sprachen Recht und kontrollierten den Schultheißen des Ortes mit seinen Untergebenen.
Das Gebäude diente von 1934 bis 2005 als Finanzamt und ist seit 2006 Dependance des Hotels Anne-Sophie.

  • Stadtverwaltung Künzelsau
  • Stuttgarter Straße 7,  74653 Künzelsau,  Tel.: 07940 129-0,  info@kuenzelsau.de